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ARGLOSIGKEIT

Das Buch ist erschienen im Textem Verlag
Textem Web

Lesungen:
München, 13.4., Favorit-Bar, mit Michael Hirsch
Hamburg, 23.7., Deutsches Schauspielhaus, mit: Ute Hannung, Max Probst, Sonja Hornung,
Martin Howse
Berlin, 6.10., Spike Art, mit: Ludwig Haugk sowie Laura Lopez Castro & Lukas Lonski


















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Goethe Institut
                                        
                                          Stafford Beer





                   KIDZANIA - Neoliberales Edutainment unter Tage

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CYBERSYN

9/11 in Chile. Zum 40. Todestag von Cybersyn

Salvador Allendes Versuch einer kybernetischen Revolutionierung der Politik des demokratischen Sozialismus wurde vor vierzig Jahren gewaltsam beendet.

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CANDIDE. ACTING IN CONCERT           


Uraufführung 1.3.2013 

Düsseldorfer Schauspielhaus
AIC I

ZUSAMMEN ARBEITEN, GEMEINSAM HANDELN.
DIE TÄTIGKEITEN UND DINGE, DIE MAN HERSTELLEN KANN, BESCHRÄNKEN SICH KEINESFALLS NUR AUF DEN GARTEN: STROM, ORANGEN, ZEMENT, ZUCCHINI, DIE BETA-VERSION EINES TRAKTORS, KARTOFFELN, ZEHN FEINE FINGER, ERBSEN UND SÜßLUPINEN, ASYMMETRIE, ZIEGEL, OPEN-SOURCE-BAUPLÄNE UND -KOMMUNIKATION, DATTELN, LOKALE FABRIKATOREN, VIEHZUCHT, FUßABDRUCK, TOMATEN UND ZWIEBELN, ASSOZIATION, AUBERGINEN, WASSERAUFBEREITUNG, DREI KLEINE VERABREDUNGEN, ROTATIONSPRINZIP USF.




AIC II

Lob der Arglosigkeit
Aktion
Vom Acker in den Futtertrog
Eiweißinitiative
Ist ein Handgriff keine Phrase
Wir stellen was zusammen her
Das was gebraucht wird
Gedanke
Ein Ende und ein Anfang
Aktion
Erde umbrechen/ Scheiben
Unkraut umwerfen/ wie ein Wall
Hier!
Kleines Tütchen mit dreißig Samenkörnern
Alte Sorte Weizen
Nicht manipuliert/ gerettet

Da! Die Ackerbohne in der Feldflur
Wir erkennen sie wieder
Da! Die Erbse
Da! Der Klee
Da! Die Luzerne
Da! Die Süßlupine
Her mit dir, du zottige Wicke
Das sind Leguminosen
In jeder Ecke wächst was
Unser Acker ist solidarisch
Wir haben Freunde auf der ganzen Welt
Und denkt an den Vorfruchtwert
Wie sich der Winterweizen freut
Und das ohne Stickstoffdünger
Arglosigkeit praktizieren
Mit Hand und Fuß Vertrauen vorschießen

Traktor selbst ausgedruckt
Fabelhaftes Labor
Hat nichts Urtümliches
Leguminosen
Sind entmystifiziert
Kein Blut klebt am Boden
Hat auch nichts Eigentümliches
Kein Gehege und kein Grundbuch
Leguminosen
Sind kollektiviert
Keine Brauchtümer
Keine Volkstümer
Keine Außenseitertümer
Und keine Ungetümer
Leguminosen
Sind enttümelisiert

(...)

Eine Gräfin fortgeschrittenen Alters
Ist zu uns gestoßen
Sie berichtet von
Einer Assoziation in Eller
Ihre feinen Hände wedeln dazu
In Orange-roten Gummihandschuhen
Eine Assoziation in Eller?
Ja, Siedlungegemeinschaft
Bauplan von 1921
Hier in Eller?
Ob man helfen könne
Nicht das gleiche wie damals
Gestrüpp beiseite
Und was Neues bauen
Klar können wir helfen
Wir kommen vorbei
Nächsten Monat

Überproduktion stoppen
Ist ein Gedanke kein Spruchband
Sechs Fuß tiefer Lohnarbeit
Wir werden unseren Garten bestellen
Ja das werden wir alle
Einer hat ein Bild gemalt
Pro Tag zwei Stunden Arbeit nötig
Es ist ein lustiges Bild
Es wird lange dauern
Fangen wir also an
Zusammen

Es ist das Einfache
Das schwer zu machen ist
Hab ich das schon gesagt?
Das ist es
Es ist das Einfache
Das schwer zu machen ist
Und kommt mir nicht mit Urheberrechten
Die hier nichts brächten
Mein Geist ist dein Geist
Hundert Prozent
Zum Wohl










CULTIVER JARDIN?
(ferney-voltaire, 2012)





CULTIVER JARDIN?
(marinaleda, 2012)





CULTIVER JARDIN?
(occupy cuvry, 2013)





CULTIVER JARDIN?
(europe, 2007-????)





CULTIVER JARDIN?
(neuquén, 2013)







Uraufführung 1.2.2013

Schauspiel Frankfurt/
Frankfurter Positionen /
LAB
KIMBERLIT. Ein Bestiarium 




















(R: Samuel Weiss; mit Lisa Stiegler, Vincent Glander und Mattis Reinhard)







Uraufführung 10.4.2013

Schauspielhaus Wien




PLEBS CORIOLAN 

AUSHEGERIN Einem anderen, dem das Haus morgens fehlte, weil ihn sein Schlüssel zu einem Schloss führen musste, das zu einer anderen Tür gehörte, einer anderen Wohnung, einem anderen Haus, musste seinerseits für das fehlende, ihm wegbefehligte Haus nun gerechnete vierhundert Jahre Schulden zahlen, dabei wurde ihm schlecht. Als er sich erholte, indem man ihm einen Eimer Regenwasser über das Gesicht leerte, hatte er einen Helm auf und schoss, wenn ihn der Finger juckte. Zusammen mit den anderen, denen man nun Heimatgefühle, Gehorsam und andere Flausen einimpfte, rollte er ein Pulverfass einen steinigen Weg entlang, hinauf bis in Wolkennähe. Der Mann, der sich vergeblich haushohe Heimaten vorzustellen versuchte, nahm einen kleinen Garten in Augenschein, der von der allgemeinen Kargheit verschont geblieben war und pflückte sich unbemerkt Tomaten und Pfirsiche in die Tasche. Noch bevor die ganze Truppe das Pulverfass ins Tal richtete, das den Feind enthielt, wie man landläufig annahm, hatte der einzelne sich drei vom Platzen bedrohte Tomaten einverleibt, die ihm wohl schmeckten. Bevor er sich mit dem Gürtel Munition am Pulverfass verhakte, hatte er einem Kameraden aus schlechtem Gewissen die Pfirsiche geschenkt. Bevor er mitsamt dem Pulverfass den Abhang hinabdonnerte, erfuhr er noch, dass der Feind gar kein Feind sein konnte. Nun, er hatte Glück und kam auf einem Feld nahe der Dorfkirche zu Stehen, mit einigen Blessuren zwar, das Fass aber blieb heil. Keine Detonation. Er war noch im Begriff sich den Dreck abzuschütteln, als ihm eine Ladung Schrot in den Bauch fuhr, zwar von einem Freund abgefeuert; jener hielt sich aber für den Feind. Der Irrtum, der sich wiederholte und hunderttausendfach in die Erde einschrieb, trug in diesem einen Fall Früchte. Die Mahlzeit gärte. Aus dem Bauch des Kämpfers wuchs ein Tomatenstrauch, ein paar Monate später in der Blüte stehend. Die Sommerhitze hatte die Leibeshöhle zum Platzen gebracht; und so kann eine Pflanze zunächst zart, später baumstark aus dem Inneren eines Menschen aufkeimen.
Ich fand diesen anderen, der sein Haus verlor, im letzten Fühjahr. Ich hatte nichts zu fressen und so aß ich die Früchte seines Leibes, rot und saftig. Nun wisst ihr um den Geschmack des Ganzen. Die Geschichte macht indes ihre Runde. Allerorten werden Teppiche aus Leichen aufs Feld bestellt, um die nächste Saat einzusetzen. Was hätte jenen, den Außerhausbefohlenen, wohl bewegt, hätte er ums Ende früher gewusst? Wehe dem, der ohne Obdach.

(Auszug aus: II NEWS FROM SOMEWHERE)































PUPPEN

von kevin rittberger


uraufführung am schauspielhaus wien

6. 10. 2011

regie: robert borgmann

schauspielhaus.at

deutsche erstaufführung am
düsseldorfer schauspielhaus
15.12.2011
regie: kevin rittberger
düsseldorfer chauspielhaus












































BUCHPREMIERE

PUPPEN - DREI STÜCKE

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-Eine Philosophie, in der nicht zwischen den Seiten das Elend der Welt hinausschreit, ist keine.
-Ach. Und wenn das Geschrei keiner mehr hören kann!?
-Du meinst akustisch? Dann lauter, höher, schriller brüllen.
Andere Kanäle finden.
-Man muss das Elend vom Hörerlebnis trennen. Elend ist still und soll still bleiben. Einmal ausgedrückt, schon kommt es in den falschen Hals.
-Dann Halsabschneiden.
-Sag ich ja.


















KASSANDRA ODER DIE WELT ALS ENDE DER VORSTELLUNG
von kevin rittberger


uraufführung am schauspielhaus wien

1. 4. 2010

regie: felicitas brucker
schauspielhaus.at

deutsche erstaufführung
am deutschen schauspielhaus in hamburg

21. 11. 2010

regie: corinna popp

schauspialhaus.de

EINLADUNG
ZU DEN MÜLHEIMER THEATERTAGEN 2011

stücke.de




Kassandra
ou Le Monde comme Fin de la Representation


27. 3. 2013

afrikanische erstaufführung
am goethe institut in lomé, togo

überetzung und regie: koku nonoa

Information







auszug:


SIN PAPELES/ Hunderte verschiedene Geschichten oder doch die gleichen?
 
Da ist die Geschichte eines Kameruners, der in der Sahara unter einem Akazienbaum verdurstet, die keiner erzählt.
Das ist die Geschichte eines spanischen Fischers, der uns den Unterschied zwischen einer Patera und einem Cayuco erzählen könnte. Das eine Boot ist aus Holz und klein und das andere aus Stahl und größer. Auf das erste passen 50, auf das andere vielleicht 300 Menschen. Das erste ist definitiv nicht hochseetauglich und auch auf letzterem würde er niemals 900 Kilometer zurücklegen wollen.
Da ist die Geschichte einer Frau aus Guinea-Bissau, die auf einer Patera auf halber Strecke nach Fuerteventura ihr Kind bekommen hat.
Da ist die Geschichte eines inzwischen zwanzigjährigen, marokkanischen Jungen, der sieben Mal mit der Patera auf den Kanarischen Inseln angekommen ist, weil er sechs Mal zurückgeschickt wurde. Einmal ist das Boot kurz vor der Küste abgesunken. Er hat als einziger überlebt. Ansonsten wissen wir nichts über ihn.
Da ist die Geschichte von Babe, einem hübschen Jungen aus dem Senegal, der mit fünfzehn eine Woche auf dem Boot nach Teneriffa verbracht hat, dort eine kurze Zeit in einem Lager war, Papiere bekommen hat, aufs Festland ausgeflogen wurde und nun eine Ausbildung zum Caterer machen darf. Mehr hat er nicht erzählt.
Da ist die Geschichte einer Frau aus Kamerun, die ihr Studium abgebrochen hat, ihrem Mann nach Spanien nachgereist ist, immer noch geschlagen wird, sich einer Organisation anvertraut hat und sich nun von ihrem Mann trennen möchte. Was sie hier arbeitet, möchte sie uns nicht erzählen. Man würde, dort, wo sie herkommt, sowieso nicht über sich sprechen, höchstens über die anderen. Sie sagt uns aber: Ich bin in Europa zwar weniger wert als Mensch, aber mehr als Frau.
Da ist die Geschichte eines Mannes aus Elfenbeinküste, der während der Überfahrt an die Patera gefesselt werden musste, weil er sonst auf Grund von Dehydration und damit einhergehender geistiger Verwirrung ins Meer gesprungen und ertrunken wäre, der dann Wundbrand bekommen hat und dem man nun einen Arm amputieren musste. Immerhin könne er noch gehen, erzählt er weiter, einem Mann aus Mali, der auf einer anderen Patera, wenige Tage nach ihm, auf Teneriffa angekommen sei, hätten sie beide Füße amputieren müssen, weil er während der ganzen Fahrt in einer giftigen Brühe aus Dieselöl und Salzwasser gestanden sei.
Da ist die Geschichte von Eli, einem senegalesischen Schauspieler mit Augenkrankheit, der vor fünf Jahren mit einem Visum nach Europa gekommen ist, nun in einer blinden Theatergruppe spielt, die sich „Die Elf“ nennt und als Sozialarbeiter Grundschüler in Valencia über Menschen mit Migrationshintergrund aufklärt. Das erste, was die Schüler wissen wollen, ist, ob sich die dunkle Hautfarbe abwaschen lässt. Er kennt die meisten Senegalesen, die hier am Strand bei Sonnenuntergang DVDs, Taschen und Uhren verkaufen. Er, der das Privileg hatte, mit dem Flugzeug zu kommen, er, der Papiere und eine anerkannte Arbeit hat, er, der seine Augen bald einer weiteren Operation unterziehen wird, er kennt sie alle, die Geschichten, die wir so dringend hören wollen. Aber mehr möchte er nur gegen einen Stundenlohn von 50 Euro erzählen.
Da ist die Geschichte einer schwangeren senegalesischen Frau mit einem zweijährigen Kind, die an der Strandpromenade Zöpfe flechtet und uns nicht versteht.
Da ist die Geschichte von eines Mannes aus Burkina Faso, der während der Sommermonate in Lleida Pfirsiche und Birnen erntet, dessen Bruder im vorigen Jahr auf der Fahrt nach Fuerteventura ertrunken ist und der in Malaga monatelang auf ihn gewartet hat. Diese Geschichte ist doch da, oder?
Da ist die Geschichte eines baskischen Wasserhundes, der in Bilbao bei schönem Wetter aus dem Fenster gesprungen ist, die wir an dieser Stelle nicht erzählen werden.
Da ist die Geschichte von Folu, einem Anfang zwanzigjährigen senegalesischen Fischer, dessen Fahrt nach Europa problemlos war und sechs Tage gedauert hat und der nun nicht mehr aufs Meer hinaus fahren darf, da er, wie alle anderen auch, die hier den Touristen gefälschte Marken-T-Shirts verkaufen, keine Arbeitserlaubnis hat. Während er davon erzählt, nähern sich zwei Polizisten, was sich der Gruppe Senegalesen schnell mitteilt. Rasch werden die Waren zusammenpackt, man eilt davon, versteckt sich und wartet, bis die Luft wieder rein ist, um an der gleichen Stelle oder woanders sein Tuch wieder aufzufalten.
Da ist die Geschichte von Murfal, einem fünfundzwanzigjährigen Senegalesen, der auch mit dem Boot gekommen ist, mit Babe und sechs anderen in einem kleinen Appartement wohnt, der nur im Sommer als Strandverkäufer arbeitet, ansonsten in Madrid wohnt, dort Freunde und Arbeit hat, sich selbst als jemanden bezeichnet, der keine Probleme habe, dem es gut gehe, weil ihm eine Organisation sehr geholfen habe. Es kämen nur wenige, bis gar keine afrikanische Frauen nach Europa. Die Männer seien diejenigen, die von zuhause weg gingen. Die wenigen Frauen, die hier säßen, hundert Meter weiter, und Zöpfe flechten, würden niemals reden, ihre Kultur würde ihnen das verbieten. Wir versuchen ihn dreimal tagsüber zu treffen, um seine Geschichte aufzuschreiben. Er sagt jedes Mal ab.
Da ist die Geschichte von … , einer dunkelhäutigen Frau, die sich, zusammen mit drei anderen Afrikanerinnen, in einem Häusereingang nahe der Autobahn schminkt, unerzählt.
Da ist die Geschichte von Omar aus Dakar, der zwanzig Brüder und Schwestern von drei Müttern und einem Vater hat, der ein Jahr gespart hat, um auf einer Patera von Mauretanien nach Gran Canaria zu kommen, der zwei von seinen Brüdern, die bereits in Spanien waren, nicht geglaubt hat, dass es gefährlich sei, außerdem keine Arbeit gebe und er besser zu hause bleiben solle, der schließlich alle unheilvollen Warnungen in den Wind geschlagen und eher dem Fernsehen Glauben geschenkt hat, als von seinem Vorhaben abzulassen. Eigentlich habe er mit vier Tagen gerechnet, nach fünf Tagen sei jemand aus Mali neben ihm tot zusammengebrochen, während er sein Schicksal in den restlichen zwei Tagen ohne Essen und Trinken in Allahs Hände gelegt hat und nur noch gebetet hat anzukommen. 
Da ist die Geschichte eines Restaurantbesitzers aus Barcelona, der drei papierlose Afrikaner ein Jahr lang beschäftigt, ihnen faire Löhne, Weihnachtsgeld und eine Unterkunft bezahlt habe, der erwischt worden wäre, nun eine Strafe von 20.000 Euro begleichen und das Restaurant folglich aufgeben müsse.
Da ist die Geschichte eines Autors, der nach der Wahrheit sucht und die Geschichten der papierlosen Afrikaner dokumentieren möchte, der dringend alle Geschichten auflesen möchte, weil sie herumliegen, wie der buchstäbliche Sand am Meer, der in Begleitung seiner Übersetzerin schwitzend und mit puterrotem Kopf den Strand rauf und runter läuft, der hofft, tagebuchartige Protokolle, um nicht zu sagen, unveröffentlichte innere Monologe der Flüchtlinge abschreiben zu können, der dann jene lebensgefährlichen Reisen sämtlich kund tun möchte, Reisen, die von Hoffnung handeln, von trügerischen Verheißungen, von der Unmöglichkeit, die Meere einzumauern, von trockenen Kehlen, leeren Mägen, gefalteten Händen und prallen Sternenhimmeln, von halsbrecherischen Wellengängen und vagen Aussichten, vom Nicht-Wissen, vom Ungewissen, vom Untergehen, vom Glauben, vom Sterbenkönnen und vom Lebenwollen.
 


( Aufführungsrechte: Verlag der Autoren)






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Niederlagen

Niederlagen wollen eingesteckt sein
Niederlagen wollen versteckt sein
Niederlagen essen mit dem Besteck
Der Sieger; Sieger wollen gut bestückt sein
Niederlagen essen gar nichts
Niederlagen wollen im Keim ersticken
Niederlagen wollen vollstreckt sein
Niederlagen wollen kurze Beine haben
Niederlagen wollen keine Weile haben
Niederlagen werden die letzten sein
Sieger wollen wieder fliegen
Sieger werden nieder liegen
Sieger kennt wer nieder lag
Sieger kennt Entscheidungsschlag
Sieger lacht zuletzt am Tag
Nieder streckt die Nacht den Sieger
Sieger isst Tafelspitz
Niederlagen sind Mumpitz

(aus: LEHM LÜCKE KLASSENBESTER, Gedichte 1986-1999)




























































































































Wollt ihr die totale Sonnenfinsternis?








































Pfau du Stolz





Langeweile 2009





Bei der Arbeit wird gesungen


(aus: ANNA UND KEIN GRAMM MEHR, Gedichte und Lieder 1978-1985)